Was 12 (okay, 15) Wochen mit Julia Cameron mit mir gemacht haben – meine Kreativität aktiviert?
Kennst du das Gefühl, wenn du eigentlich schreiben willst, dich an den Schreibtisch setzt – und dann nichts passiert? Oder schlimmer: Du setzt dich gar nicht erst hin, weil du das Gefühl hast, sowieso nicht voranzukommen?
Genau da stand ich vor ein paar Monaten. Schon seit zwei, drei Jahren haderte ich mit meinem Schreiben, meinem Alltag, meiner Kreativität. Meine Geschichten kamen nicht so voran, wie ich es mir wünschte, und immer öfter fühlte ich mich blockiert, sobald ich mich hinsetzte. Irgendwann bin ich dann – mal wieder – in meinem Bücherregal über ein Buch gestolpert, das dort schon eine ganze Weile stand: Der Weg des Künstlers von Julia Cameron.
Ich hatte schon öfter darin geblättert, aber mich nie wirklich auf das 12-Wochen-Programm eingelassen. In meiner kreativen Krise schien mir der Moment richtig: Ich wollte die 12 Wochen durchlaufen und hoffentlich meine Blockaden lösen. Denn genau das verspricht die Autorin Julia Cameron in ihrem Buch – die eigene Kreativität wieder zu aktivieren. Mehr über das Buch erfährt du in unserem Bücherregal.
In diesem Blogpost möchte ich dir erzählen, was diese Wochen mit mir gemacht haben, was ich mitnehme – und dir ein paar Tipps geben, falls du selbst mit dem Gedanken spielst, dich auf den Weg zu machen.
Aus 12 Wochen wurden 15
Kurz gesagt, das 12-Wochen-Programm besteht aus zwei Grundtechniken: tägliche Morgenseiten und wöchentliche Künstlertreffs. Hinzukommen wöchentliche Aufgaben und Reflexionsfragen. Mehr dazu erfährt du hier in meiner Buchbesprechung. Bevor ich mehr über meine Erfahrung mit diesem Programm erzähle, gestehe ich hier: Aus den geplanten 12 Wochen wurden bei mir eher 15. Immer wieder haben sich Tage dazwischengeschoben und ich bin dadurch nicht streng im Wochenrhythmus geblieben. Das war mir schon zu Beginn klar – ich habe mir von Anfang an erlaubt, nicht jede Woche exakt am selben Wochentag abzuschließen. Aber ich musste auch aufpassen, nicht vorschnell zu werden und Wochen einfach abzukürzen, nur um schneller fertig zu sein. Das wäre weder den täglichen Morgenseiten – eine der Grundtechniken des Künstlerweges (mehr dazu wieder unten) – noch mir selbst gerecht geworden – am Ende hätte sich das Ganze wie eine Pflichterfüllung angefühlt statt wie ein echter Prozess.
Durchgehalten habe ich die 12 Wochen komplett, auch wenn das nicht immer leicht war. Das ist übrigens keine Selbstverständlichkeit: Bei anderen, ähnlichen Büchern bin ich vorher schon gescheitert.
Mein Tipp an dich: Sei von Anfang an gnädig mit dir, was den Zeitrahmen angeht. Die 12 Wochen sind ein Richtwert, kein Gesetz. Was zählt, ist, dass du dranbleibst – nicht, dass du die Deadline hältst. Gib dir etwas Zeit und lass die Aufgaben sacken.
Der Einstieg fiel leicht – bis der Lebenskuchen kam
Die ersten Wochen fühlten sich vertraut an. Es ging viel um Reflexion: Was mache ich gern? Was habe ich als Kind gern getan? Welche Leben würde ich gern führen, wenn ich könnte? Die Aufgaben waren wie ein freies, offenes Denken, um überhaupt in die kreative Welt einzutauchen. Ich vermute, der Einstieg fiel mir deshalb so leicht, weil die Aufgaben in ähnlicher Weise auch in anderen Büchern vorkommen und ich sie aus meiner Arbeit der Schreibtherapie, dem biografischen und kreativem Schreiben und dem Journaling kenne. Aber das ist wohl auch nicht verwunderlich, da das Buch schließlich schon 1992 erschienen ist, und möglicherweise einige der heute gängigen Kreativ-Schreib- und Journaling-Übungen auf Julia Cameron zurückgehen.
Es gab aber auch Aufgaben, mit denen ich weniger gut zurechtkam und die ich, ehrlich gesagt, nicht immer ganz verstanden habe – allen voran der sogenannte „Lebenskuchen“ in Woche 2, der später noch einmal aufgegriffen wird. Kurz: Hier geht es darum, einen Kreis zu Zeichnen und diesen in Tortenstücke zu teilen. Diese Stücke repräsentieren Lebensbereiche. Darin sollte ich einen Punkt festlegen, wie gut es mir in dem Beriech geht und dann alle Punkte verbinden. Dadurch könne ich sehen,
wie ausbalanciert mein Leben ist. Davon hatte ich noch so eine ungefähre Idee und ich glaube, ich kenne diese Übung als Lebensrad. Aber dann schrieb Julia Cameron etwas von einer Tarantel – wenn mein Lebenskuchen wie eine Tarantel aussieht, dann wäre es wohl nicht so gut. Und da war ich verwirrt und dachte, ich hätte es falsch verstanden. Das hat mich einfach rausgebracht. Und anstatt die Aufgabe weiter zu verfolgen, bin ich zum dem Schluss gekommen, großzügiger mit den Aufgaben umzugehen.
Gleichzeitig hatte ich im Hinterkopf, was ich aus meiner Schreibtherapie-Ausbildung mitgenommen habe: Gerade die unbequemen Aufgaben lohnen sich oft am meisten. Widerstände in uns können zu tieferen Erkenntnissen führen – sie rütteln an unseren Blockaden. Und genau darum ging es mir ja: meine Kreativitätsblockade zu lösen und mehr Kreativität in meinen Alltag zu integrieren.
Mein Tipp an dich: Wenn dir eine Aufgabe komisch vorkommt oder du sie nicht verstehst, lass sie nicht einfach weg, ohne kurz hinzuspüren, ob sich dahinter nicht doch ein Widerstand versteckt, der etwas mit dir zu tun hat. Manchmal ist genau das der spannendste Moment.
Die Morgenseiten: ein großer Aha-Moment kam zu spät
An den meisten Tagen habe ich mit den Morgenseiten begonnen, diese von Julia Cameron hochgelobte und ihr besonders wichtige Grundtechnik habe ich sehr beherzigt. Wobei ich auch schon seit vielen Jahren immer wieder Morgenseiten schreibe. Ein sehr einschneidender Moment kam (erst) in Woche 9 dabei auf: Da lautete eine der Aufgaben, die eigenen Morgenseiten noch einmal durchzulesen. Dabei ist mir aufgefallen, wie viel ich darin eigentlich jammere – und wie wenig kreativ ich in diesen Seiten oft bin.
Diese Erkenntnis kam für mich viel zu spät. Als ich diese Rückschau gemacht habe, wünschte ich mir sofort, ich hätte sie schon in Woche 4 oder 5 gemacht. Die Morgenseiten sollten ja auch meine Kreativität wecken und mein Unterbewusstsein dort auch spielerisch Ideen auf dem Papier tanzen lassen. Doch ich jammerte darüber, wie wenig Zeit ich hätte, wie ich doch gerne lieber dieses oder jenes tun würde und was an dem Tag alles noch bevorstehen würde. Das Lesen war ein heilsamer Schock: So wollte ich diese Zeit nicht verschwenden. Ab da beschloss ich anders an die Morgenseiten heranzugehen, eher dem Funken zu folgen, der auch morgens in mir ist und die ablenkenden Gedanken wahrzunehmen, aber auch sanft im Schreiben beiseite zu schieben.
Dass diese Aufgabe erst in Woche 9 kam, war deshalb so schade, da es ziemlich lange dauerte die Morgenseiten zu lesen. Ich wäre gern viel tiefer eingetaucht, als es die Zeit damals zuließ.
Mein Tipp an dich: Warte nicht bis Woche 9. Wenn du magst, plane dir schon früh im Prozess – etwa nach vier oder fünf Wochen – bewusst Zeit ein, deine bisherigen Morgenseiten noch einmal zu lesen. Diese Rückschau kann dir schon viel früher die Augen öffnen.
Künstlertreffs: nicht ganz das, was ich erwartet hatte
Was genau mache ich eigentlich mit den Künstlertreffs? Auch hier musste ich für mich erst herausfinden, was wirklich zu mir passt. So, wie Julia Cameron sie beschreibt, erinnern sie mich stark an das, was wir heute als Me-Time oder Selbstfürsorge bezeichnen würden. Julia Cameron empfiehlt, sich wöchentlich zwei Stunden für sich zu nehmen: ein Date mit sich selbst. Dies kann ein Besuch in einem Café oder einer Ausstellung sein, allein einen Film anschauen, in einem Laden für Künstlerbedarf einkaufen gehen. Wichtig ist ihr, dass es wirklich allein passiert. Das finde ich grundsätzlich wichtig – aber ich hatte mir irgendwie etwa anderes darunter vorgestellt. Für Julia Cameron ist eine Zeit der Zerstreuung, des Nicht-Müssens, sich nur mit sich selbst sein und vielleicht auch Inspiration finden. Ich selbst wollte wohl eher eine wirklich kreative künstlerische Zeit, in der Hoffnung, auch mit meinem Schreiben voranzukommen.
Auch das Bild der Autorin zu den inneren Künstlern war nicht stimmig für mich: Wir sollten unsere innere Künstlerin wie ein kleines Kind behandeln, um das wir uns kümmern müssen. Das hat bei mir nicht gezündet. Ich wollte nicht einfach spielen und „das Kind“ hegen – ich wollte meiner Künstlerin Raum geben, sich auszutoben, kreativ zu sein, Vertrauen in sich selbst aufzubauen. Ich wollte ein echtes Kunsttreffen mit mir und keine Me-Time.
Ich hatte mir unter Künstlertreffs also eindeutig etwas anderes vorgestellt und wollte sie wirklich für meine Kunst nutzen, mich davon inspirieren lassen. Also habe ich experimentiert: ein schönes farbenreiches Bild gepuzzelt, Collagen erstellt, Bilder geklebt. Ich war in der Bibliothek und bin dort durch die Regal geschlendert oder hab dort geschrieben und ich war viel in der Natur unterwegs. Am schönsten waren für mich die Spaziergänge, bei denen ich fotografieren konnte und mein Tagebuch dabei hatte. Einmal saß ich in einem kleinen Baumkreis, beobachtete einen Specht und plötzlich kamen mir die Worte zu einer Geschichte. Ich war so glücklich, dass ich mein Tagebuch dabei hatte und alles aufschreiben konnte. So fühlte sich ein Künstlertreff für mich an.
Für mich hat sich am Ende herauskristallisiert: Mein Künstlertreff sollte selbst künstlerisch sein. Meine Auszeiten oder auch Zerstreuungen hole ich mir anders. Im Sport, im Schwimmen, im Lesen eines guten Buches. Die zwei Stunden pro Woche wollte ich wirklich meiner Kunst widmen, denn zwei Stunden nur dafür Raum zu geben, ist schon ein großer Fortschritt für mich und gleichzeitig eine Herausforderung als arbeitende Mutter.
Mein Tipp an dich: Nimm Julia Camerons Vorschläge als Ausgangspunkt, nicht als Vorschrift. Frage dich: Was würde mir als Künstlertreff wirklich etwas bringen? Bei mir waren es am Ende Spaziergänge mit Kamera und Tagebuch. Online findest du in Videos und Listen zahlreiche Ideen für Künstlertreffs bzw. Artist Dates, z.B. hier – alle Tipps von Stephanie Scott kannst du hier auch nachlesen. Noch mehr Ideen findest du hier oder hier.
Wenn zu viel einfach zu viel ist
Ich will ehrlich sein: Es war oft zu viel. Zwischen sechs und zehn Aufgaben pro Woche, dazu die täglichen Morgenseiten, der Künstlertreff und die wöchentliche Reflexion – das alles unterzubringen war herausfordernd. Und dann kamen auch manchmal noch solche Anregungen hinzu, dass man sich einen konkreten Schritt zur Umsetzung eines Traums, Hobbys, Lieblingsvorhabens überlegen sollte und dieses dann natürlich auch gehen sollte. Gespickt war das dann mit so einem Beispiel wie: Wenn Sie gerne tauchen wollen, dann überlegen Sie sich, in welchem See Sie das am Wochenende ausprobieren könnten. Ginge es nicht ein bisschen kleiner? Mit der Zeit merkte ich auch, dass für mich vor allem die wöchentlichen Abschlussreflexion zu den Morgenseiten und dem Künstlertreff zu wiederholend waren. Die Reflexionsfrage danach, welche Themen in der Woche aufgetaucht sind, fand ich dagegen sehr hilfreich.
Mein Tipp an dich: Erlaube dir, nicht jede einzelne Aufgabe zu erfüllen. Wichtiger ist, dass du an den beiden Grundtechniken – Morgenseiten und Künstlertreff – dranbleibst, als dass du jede Zusatzaufgabe abhakst.
Ein Ende, das etwas frustrierend war
Weil ich länger als die geplanten 12 Wochen gebraucht habe – was für mich völlig in Ordnung war –, fiel das Ende meines Programms ausgerechnet in meinen Sommerurlaub. Die beschriebenen Journale und das Buch wollte ich aber nicht mitnehmen. Also habe ich mich erst nach dem Urlaub noch einmal zu den letzten Morgenseiten, Aufgaben und zur Abschlussreflexion hingesetzt. Dieses Auseinanderreißen hat sich am Ende etwas unrund angefühlt.
Was ich daraus mitnehme: Die 12 Wochen sollten nicht einfach so enden. Es lohnt sich, sich schon vorher ganz konkret zu überlegen, was man aus dem Programm mitnehmen und dauerhaft in den Alltag integrieren möchte – und sich dafür auch wirklich einen Plan zu machen. Diese Frage taucht bei Cameron zwar immer wieder auf, bleibt für mich aber seltsam in der Schwebe. Denn diese Reflexionsfragen erscheinen über die verschiedenen Wochen verteilt und haben mich mit der Zeit eher überfordert, statt mir eine klare Linie zu geben.
Mein Tipp an dich: Markiere dir zwischendurch schon diese konkreten Ideen und Pläne, die du nach den 12 Wochen in die Tat umsetzen könntest oder möchtest. Erstelle dir einen Folgeplan, damit du den Kreativitätsfaden nicht abreißen lässt und damit auch die vielen Ideen aus den 12 Wochen nicht verloren gehen. Hänge vielleicht eine weitere Woche ran und geh in Ruhe alles aus den 12 Wochen durch und verarbeite das. Nutze jeweils gleich die Wochenreflexion, um deine Notizen der letzten Woche durchzulesen. Markiere dir wichtige Gedanken und Ideen und formuliere ganz konkrete Schritte, die du gehen möchtest, um diese Gedanken und Ideen in deinem Leben umzusetzen.
Was mir bewusst wurde: wie sehr ich mich als Erwachsene angepasst habe
Eine der stärksten Erkenntnisse dieser 15 Wochen war, wie sehr ich mich im Erwachsensein angepasst habe. Als Kind war ich frech und mutig – Eigenschaften, die ich im Alltag heute so nicht mehr lebe. Aber genau diese Seiten konnte ich in den Aufgaben und auch in den Künstlertreffs wieder mehr ausleben.
Die Aufgaben des Buches gingen in alle Richtungen: Eintauchen in die Vergangenheit, hinschauen, was gerade jetzt los ist, und träumen, was man anders machen möchte. Ein Teil der Reise bestand also darin, sich mit der eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen: Was habe ich als Kind besonders gern und gut gemacht? Daraus entstanden u.a. Listen möglicher Leben, die ich führen könnte – und daraus wiederum speisten sich kreative Ideen für die nächsten Wochen. Dann ging es auch darum, mir bewusst zu machen, wie viel Kreativität eigentlich in meinem Leben steckt – und was ich davon vernachlässigt habe. Für mich festigte sich hier mein Selbstbild: Schreiben ist mein Ausdruck, meine Kreativität. Und hierin darf ich wieder die Leichtigkeit meines kindlichen Ichs ausleben, wieder frecher und unangepasster sein.
Ebenso gehört zu der Angepasstheit folgendes: Künstlerin bin ich dann – oder in meinem Fall Schriftstellerin -, wenn ich damit Geld verdiene, wenn ich publiziere, wenn ich ein Publikum habe. Doch Julia Cameron – und das gefällt mir besonders an ihr und ihrem Buch – versteht Künstlerinnen nicht nur als Menschen, die mit ihrer Kunst Geld verdienen. Auch wenn das durchaus ein Thema im Buch ist und sie dazu anregt, darüber nachzudenken. Doch im Kern geht es ihr darum, die Kreativität in uns zu wecken. Julia Cameron sieht Kreativität in jedem Menschen bzw. glaubt daran, dass wir hier auf der Welt sind, um kreativ zu sein.
Mein Fazit
Einer der schönsten Momente der ganzen Reise war für mich der Rückblick in meine Morgenseiten. Genau daran arbeite ich gerade weiter: Ich gehe meine 12 (bzw. 15) Wochen noch einmal in Ruhe durch und leite mir daraus einen Plan ab. Was war gut? Was möchte ich beibehalten? Wo hatte ich schon konkrete Ideen, um wirklich ins Handeln zu kommen?
Wenn du überlegst, dich selbst auf den Weg des Künstlers zu machen, hier noch einmal meine wichtigsten Tipps für dich:
- Nimm dir Zeit, statt dich an den 12 Wochen festzuklammern.
- Lies deine Morgenseiten hin und wieder durch.
- Gestalte deinen Künstlertreff so, wie er wirklich zu dir passt.
- Erlaube dir, nicht alle Zusatzaufgaben zu machen. Bleib aber achtsam bei Widerständen gegenüber unbequemen Aufgaben.
- Plane dein Ende mit.
Am Ende hat mir Der Weg des Künstlers meine Leichtigkeit im Schreiben ein Stück weit zurückgegeben und mir das bewusste Fotografieren in der Natur wieder näher gebracht. Es hat mir die Augen geöffnet, für den Umgang mit meiner Kreativität (ständiges Jammern um zu wenig Zeit) und wo ich meine Kreativität wieder mehr leben kann.
Muss es dafür der Klassiker Der Weg des Künstlers sein? Sicherlich nicht, aber dieses Jahr war es mein Buch zur Kreativität. Und es ist zu empfehlen. Es ist eben immer noch aktuell, sich mit der eigenen Kreativität zu beschäftigen und Spaß daran zu entwickeln.
Lass dich ruhig auch mal von so einem Wochen-Programm begleiten und inspirieren und dann
schreib drüber
deine Nora
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